Trading: Kaufsignale mit Video

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Modul 13?

Optimismus, Gier und Panik – Börsenzyklen zum Einstieg nutzen

Börsenzyklen | Börsencrash | Einstiegssignale

Als der wohl berühmteste Kurseinbruch aller Zeiten gilt die große Depression 1929. Obwohl der Einbruch eher schleichend kam, gilt er als die Mutter aller Börsencrashs.

Die Finanzkrise 2008 ist vielen noch gut in Erinnerung, obwohl die Folgen für einen Großteil der Bevölkerung im Verhältnis zu 1929 wenig zu spüren waren. Als Ausgangspunkt der bis heute weiter schwelenden Finanzkrise gilt die Pleite der amerikanischen Großbank Lehman Brothers im September 2008.

Die Psychologie hinter einem Börsenchart

Gefühle sind im Trading Gift. Man sollte sie scheuen wie der Teufel das Weihwasser. Trader entscheiden rational auf Grundlage Ihrer Analysen. Trotzdem wollen wir uns den kleinen Bruder eines großen Börsenzyklusses ansehen. Gemeint sind die einzelnen Phasen eines Börsencharts.

Betrachten Sie die einzelnen Phasen, ausgehend von links. Mit Sicherheit haben Sie über einige dieser Stichpunkte etwas gelesen oder gehört. Am häufigsten wird dies in der Hochzeit einer Börsenphase sein, der Euphorie. Uns interessieren in diesem Modell allerdings die 2 Phasen des Zweifels, denn hier werden überwiegend die Trading-Entscheidungen getroffen, sprich ge- oder verkauft.

Die Zweifel anderer zum Einstieg nutzen

Schauen Sie sich untenstehendes Bild an. Das graue Feld entspricht dem Zeitraum des Zweifels, übergehend in Optimismus. Diese Phase interessiert uns, dementsprechend müssen wir Aktien und dergleichen suchen, welche sich in dieser Etappe befinden.

Dieses Bild habe ich in ähnlicher Form schon in Modul 1 (Trading: Die kluge Form des Investierens) unter der Überschrift Chartanalyse in der Praxis eingestellt. Schauen Sie es sich bitte zum besseren Verständnis noch einmal an.

Umso früher man einsteigt, umso höher die Gewinne, sollte man meinen. Das stimmt nur zum Teil, wird so doch mancher Fehltrade produziert. Etwas Geduld ist auch beim Trading eine Tugend.

Ideal zum Einstieg erweist sich in diesem Beispiel Punkt 1. Am besten man legt sich mithilfe einer OCO- oder Limit-Order auf die Lauer, wie ich es in Modul 9 (Trading lernen: Die 4 wichtigsten Orderarten) beschrieben habe. Vielleicht noch einmal reinschauen.

Weitere Einstiege ergeben sich gegen Ende der beiden Konsolidierungen [1] und [2]. Natürlich kann man auch auf einen bestehenden Trend aufspringen. Gerade bei Schwergewichten wie Apple oder Amazon kann dies sehr lukrativ sein, sind die Trends dank des Bekanntheitsgrades hier oft sehr ausgeprägt. Denken Sie an die sich selbst erfüllende Prophezeiung in der Technischen Analyse aus dem letzten Modul. Die besten Ergebnisse erzielen Sie allerdings, wenn Sie einen Trade während seines Ausbruchs starten können.

Eine Trendumkehr traden

Während Langfristinvestoren noch schlafen, sich über scheinbar steigende Kurse freuen, oder im Crash den Durchhalteparolen der Politik vertrauen, kommt die große Stunde der Trader – in zweifacher Hinsicht. Sie steigen rechtzeitig aus und traden zusätzlich den Abwärtstrend. Bingo.

Trader analysieren und lassen sich nicht von Gefühlen leiten

Euphorie, Angst und Panik sind Gefühle, welche ein Trader völlig ausblenden muss. Seine Stärke ist die Rationalität. Rationalität heißt analysieren, bewerten und Entscheidungen treffen. In den nächsten Modulen untersuchen präzisieren wir diese Entscheidungen anhand von Kaufsignalen.

Das haben sie heute gelernt:

  • Börsen bewegen sich ähnlich wie die Charts einzelner Werte in gewissen Zyklen.
  • Im Grundsatz bewegen sich alle Charts gleich: Aus Zweifel wird im weiteren Chartverlauf Optimismus, gefolgt von Euphorie und Übertreibung. Übertreibungen münden in erste Zweifel, welche sehr schnell in Angst und Panik übergehen können.
  • Der lukrativste Einstieg für einen Trader ist die Phase des Zweifels.
  • Phasen der Euphorie (Übertreibung) und Panik sind für Anleger wie Trader die gefährlichsten und sollten gemieden werden.
  • Trader entscheiden rational und lassen sich nicht durch Gefühle beeinflussen.

Was gibt es sonst noch übers Trading zu sagen?

Laut Finanz-szene.de könnte der Risikovorstand der Commerzbank, Marcus Chromik, mit Put-Optionsscheinen einen enormen Gewinn in kürzester Zeit eingefahren haben. So soll er am 03. März dieses Jahres Put-Optionsscheine auf den Dax (Wette auf fallende Kurse) mit einem Kaufpreis von 3,13 Euro erworben haben und diese am 16. März für 26, 29 mit einem Gewinn von 850 Prozent wieder veräußert haben. Herzlichen Glückwunsch und danke an Finanz-Szene.de für diesen tollen (Insider) Beitrag.


Weitere Module: Trading lernen

Modul 11: coming soon

Modul 12: coming soon